Hans Appel

Hans Appel, *1940, Zentralheizungs- und Lüftungsbaumeister, verheiratet, 3 Kinder, 4 Enkel
Mit Hans Appel hat unser Team ein lebendes Gemeinderatslexikon in seiner Mitte. Der Leimener Unternehmer ist bereits seit 1975 Mitglied des Gremiums und hat viele Entwicklungen in unserer Stadt von Beginn an verfolgt. Auf diesen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen zu dürfen, ist ein Geschenk. Als langjähriges Fraktionsmitglied, Ehrenvorsitzender des CDU-Stadtverbandes und des VFB-Leimen ist Hans Appel auch heute noch in Leimen aktiv unterwegs und präsent. Nachdem er das eigene Unternehmen in die Hände seiner erwachsenen Kinder gegeben hat, widmet er sich nun neben der Politik der Pflege der Kulturlandschaft. So absolvierte er erst im vergangenen Jahr die Prüfung zum LOGL Obst- und Gartenfachwart. Seine Freizeit verbringt er am liebsten in seinem Weinberg und bei seinen Obstbäumen. Sein Motto „Natur und Umwelt in ihrer Vielfalt und Nachhaltigkeit zu schützen muss unser Auftrag sein“, lebt er im täglichen. In seiner politischen Arbeit ist Hans Appel ein erfahrener und überaus zuverlässiger Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger Leimens.

Ulrike Eckl

Stadträtin Ulrike Eckl – Frau 100.000 Volt

Wenn Ulrike Eckl einen Raum betritt, dann wird der heller. Die wuselige St-Ilgenerin mit den frechen Locken und der fröhlichen Stimme, geht mit einer entwaffnenden Offenheit auf Menschen zu. Einer der Gründe für diese besondere Ausstrahlung mag in Ulrikes beruflichem Werdegang liegen. Die St. Ilgenerin arbeitet seit 35 Jahren als technische Oberlehrerin mit Jugendlichen an verschiedenen Standorten in Baden-Württemberg. Schon als Kind wusste sie „Wenn ich groß bin, werde ich Lehrerin. Das ist kein Beruf, das ist Berufung“, berichtet Ulrike. Und so war sie währen der letzten 4 Jahrzehnte an Schulen in Freiburg, Rastatt, Titisee, Karlsruhe, Mühlheim und aktuell in Mannheim beschäftigt. „Heute sind die Themen andere“, berichtet Ulrike Eckl „Das Thema Migration ist ein gewaltiges an nahezu allen Schulen. Was geblieben ist, ist die Notwendigkeit sensibel und emphatisch mit den jungen Menschen um zu gehen. Oft kommen haben die Kinder auch einen schwierigen heimischen Hintergrund“.
So sieht Ulrike Eckl einen wichtigen Schwerpunkt ihrer Arbeit im Stadtrat, dem sie seit 2014 angehört, auch im Bereich Jugendarbeit und Bildungspolitik. Bereits seit 2009 ist sie Vorsitzende des Ortsverbandes St. Ilgen. Dort hat sie einen regelmäßigen Stammtisch zum Austausch zwischen den Mitgliedern und den Stadträten eingerichtet. Man trifft sich viermal im Jahr in unterschiedlichen Lokalitäten. „Anfangs wurde das nur zögerlich angenommen, mittlerweile sind eine ansehnliche Truppe.“
Da die Woche nur sieben Tage hat, arbeitet Ulrike Eckl sehr strukturiert in allen Ihren Ehrenämter. Neben den Fraktions- und Stadtratssitzungen hat sie auch den Vorsitz des Ortsvereins, den Vorsitz der Gartenfreunde Probsterwald und den Vorsitz des Ortsteilvereins St. Ilgen inne. „Meine Ehrenämter bringen mich ständig in Kontakt mit den unterschiedlichsten Bürgern“ erklärt sie ihr vielfältiges Engagement „Dadurch erfahre ich wo es bei den Menschen im täglichen drückt und was ihnen wichtig ist.“
Wenn man die CDU Stadträtin nach ihrer Freizeit fragt, dann zeigt sie in ihren riesigen Garten. „Und wenn der erledigt ist, dann bekomme ich Obst angeliefert und koche ein paar hundert Gläser Marmelade für den Weihnachtsmarktstand der Gartenfreunde. Außerdem mache ich Liköre, Gewürzöle und Himbeeressig.“ Wegen der Zwetschgen- und Ananasmarmelade kommen Menschen von weither gereist und der Kasse des Gartenvereins tuts auch gut. Ulrike Eckl ist eine Stadträtin die nicht nur mit beiden Beinen im Leben steht, sondern auch mitten unter den Menschen unserer Stadt unterwegs ist. Eine Frau, die weiß wo bei den Bürgern der Schuh drückt.

u.eckl@freenet.de

Richard Bader

Richard Bader – der Mann der Zahlen
Mit Richard Bader kommunalpolitisch zu diskutieren macht einfach Spaß. Hellwach, ideenreich und bewaffnet mit einer Wagenladung an Erfahrungen argumentiert er vielschichtig und reflektiert. Seit 1989 gehört Richard Baden dem Leimener Gemeinderat an und ist damit eines der versiertesten Urgesteine dieses Gremiums. Seit 2009 ist er Bürgermeisterstellvertreter in unserer Stadt. „Die Grundlage einer erfolgreichen Kommunalpolitik ist eine solide Finanzpolitik“ ist die Überschrift seines Schaffens. Diese Grundhaltung ist regelmäßig ab zu lesen in seinen legendären Haushaltsreden. Die Basis für Richard Baders politischen Schwerpunkt findet man in seinem beruflichen Werdegang. Der gelernte Radio- und Fernsehtechniker studierte nach seiner Ausbildung BWL in Mannheim. Seine erste Berufserfahrung sammelte er bei einer Firma für Büromöbel im südbadischen Waldshut. Ab dem Jahr 1979 war Richard Bader dann für den Bereich Controlling in einem international operierenden Unternehmen in Heidelberg zuständig. Das Rüstzeug dazu erwarb er sich in den Jahren 1983-85 an der Controller-Akademie in München/Gauting. Den Einzug von immer neuen IT-Systemen und die Beeinflussung von Prozessen durch die Art des Rechnungswesens, hat Richard Bader in vielen Szenarien geplant und erlebt. Ein Umstand, der ihn zum professionellen Begleiter macht, wenn es um Finanzen und Haushalt der Stadt geht. Auch für die Umstellung der Verwaltung von der Kameralistik auf die Doppik. „Man braucht Verständnis für die Verschiedenheit von freier Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung“ schmunzelt Richard Bader „Diese zu artikulieren und trotzdem mögliche, neue Wege der Prozesssteuerung zu beschreiben wird in den kommenden Jahren gefordert sein.“
Und doch hat auch der Zahlenmensch Richard Bader musische und emotionale Seiten. So ist er ein vehementer Verfechter der Jubilare- und Seniorenbesuche. „Es geht nicht um die Flasche Wein, die wir überreichen. Es geht um die Gespräche und die Wertschätzung, die man den Leuten entgegenbringt“ ist sich Richard Bader sicher und steht den Bürgern als verlässlicher und respektvoller Gesprächspartner gegenüber. Privat liebt er die Reisen mit seiner Frau „Zwei mal im Jahr machen wir uns auf den Weg. Ich bin aber weniger der Typ der am Strand liegt und faulenzt, ich will etwas sehen und erleben“ lacht Richard Bader. Auch zu Hause ist er nicht der Mensch der rastet, so hat er sich vor Jahren den legendären James Dean Porsche als Bausatz gekauft und selbst zusammen montiert. „Ich selbst und auch meine Tochter sind mit Partnerin/Partner zur Hochzeit in diesem Auto gefahren“ erzählt er stolz. Eine große Leidenschaft ist für Ihn das Lesen. Aber egal ob Gemeinderatsunterlagen oder Literatur, Richard Bader liest niemals ohne einen Stift in der Hand „ich muss mir doch immer meine Fragen oder Gedanken notieren“, erklärt er seine Marotte - ein wacher Geist für den Rat unserer Stadt.

Wolfgang Stern

Wolfgang Stern – Auf den zweiten Blick

Wenn von Wolfgang Stern berichtet wird, dürfen zwei Eigenschaften nicht fehlen: seine Omnipräsenz und sein durchdringendes Lachen. Trifft man sich aber mit Leimens langjährigem Stadtrat zum Vier- Augen Gespräch, dann entdeckt man einen ganz anderen Wolfgang Stern. Einen der leisen Töne, der zuhören kann und sich viele Gedanken um unsere Stadt und ihre Menschen macht. „Als ich 1996 in den Stadtrat nachgerückt bin, dachte ich jetzt zeig ich denen, wie es gemacht wird“, lacht Stern. „Das ist natürlich Quatsch, denn andere Menschen vertreten aus Überzeugung ihre eigene Meinung und die muss nicht immer verkehrt sein“. Als rühriger Vereinsmensch kommt der KFZ- Fachmann in den darauffolgenden Jahren mit den unterschiedlichsten Menschen in Kontakt. Er engagiert sich beim RSC, ist langjähriger Vorsitzender des BDS, bringt Hilfsgüter nach Belarus. Im Stadtrat sind ihm die Themen „Investitionen ja, aber mit Augenmaß“, sowie Umwelt und Verkehr ein wichtiges Anliegen. Er engagiert sich im Wasser- u. Abwasserzweckverband und für eine funktionierende Infrastruktur.
Die Kommunikation zwischen Bürgern und Verwaltung ist dabei immer ein Thema“. Wolfgang Stern ist Vater zweier erwachsener Kinder, die sein Unternehmen heute leiten und ihm die Themen der nächsten Generation in den Fokus rücken. „Für junge Menschen mit kleinen Kindern ist es schwer sich kommunalpolitisch zu engagieren“, weiß Wolfgang Stern „Ich bin auf fast jedem Fest und spreche mit den Menschen. Ich verbringe im Schnitt 20-25 Stunden pro Woche mit meiner politischen Tätigkeit, wenn man ein Unternehmen leitet ist das kaum zu schaffen“. Und so war Wolfgang Stern als Unternehmer mit politischen Engagement über viele Jahre nur selten zu Hause.
Eine große Leidenschaft und ein Ausgleich zu seinen Aktivitäten ist sein heimischer Garten „Der hat den Spitznamen Holiday Park“, lacht er, „ich habe schon immer gerne an meinem Garten gestaltet, das macht mir Spaß,“ erzählt der ausgewiesene Oleander-Spezialist. Und da blitzt sie wieder auf, diese ganz andere bedächtige und sensible Seite an Wolfgang Stern, die man nur auf den zweiten Blick erkennen kann.

Wolfgang.Stern@Auto-Stern.de

Dr. Peter Anselmann

Stadtrat Peter Anselmann - Man sollte Klavierspielen können

Es ist einer dieser seltenen freien Abende. Peter Anselmann sitzt in seinem Garten am gemauerten Grill und spricht über Leimen und die Kommunalpolitik. Er tut das sehr klar, schnörkellos und ohne den geringsten Anflug von Eitelkeit. „Ich bin seit 2004 Mitglied des Stadtrates“, berichtet er „Ich tue das, weil Leimen meine Heimat ist und weil mir wichtig ist, was mit der Stadt und den Menschen passiert“. Der promovierte Physiker und IT-Spezialist, Jahrgang 1964 ist Vater von zwei erwachsenen Söhnen und bekennender Querdenker „Ich mache diese Arbeit gerne und stecke viel Zeit hinein, aber ich versuche in der Fraktion auch immer eine kritische Stimme zu sein. Mir ist wichtig alle Argumentationsansätze die ein Thema birgt, im Fokus zu haben und auch einzubringen.“
Beim Schwerpunkt Haushalt ist Peter Anselmann unterstützend tätig. Gerade im Hinblick auf die Umstellung von der Kameralistik auf die Doppik in der Verwaltung dürften seine IT-Kenntnisse von großer Bedeutung sein. Wenn Peter Anselmann über einige der aktuellen Bauprojekte in der Stadt berichtet, wird er nachdenklich „Oft sprechen Kritiker vom großen Bauen. Verschwiegen wird dabei gerne, dass es um lange überfällige Projekte geht. Das Thema Sicherheit macht etwa die Sanierung der Rathäuser alternativlos“.
Viele Themen, die sich Peter Anselmann in seiner kommunalpolitischen Aufgabe stellen, hat er bereits aus anderen Perspektiven kennengelernt. So ist er seit mittlerweile zwölf Jahren im Vorstand der Leimener Musikschule tätig, während er als Jugendlicher selbst neun Jahre Schüler dieser Institution war. Ein Fundament, das zum Mitreden befähigt. „Klavierspielen ist das Hobby, zu dem ich leider viel zu selten komme“ sinniert Peter Anselmann. Andere Hobbies wie etwa das Radfahren integriert er ganz praktisch in die täglichen Abläufe „Ich fahre immer mit dem Fahrrad zur Arbeit. Dann habe ich automatisch meine Bewegung, ich kann abschalten und bin an der frischen Luft unterwegs“, so einfach ist das. Zur Grundschulzeit seiner Kinder war der CDU Stadtrat Elternbeiratsvorsitzender der Leimener Turmschule „Auch so ein Thema das ich von beiden Seiten kennengelernt habe. Als Vater kenne ich die Sorgen der Eltern, aber ich sehe auch welche Möglichkeiten die Kommune hat und welche Entscheidungen in Stuttgart gefällt werden“. Beide Themenfelder gehören zum großen Bereich Kinder- und Jugendarbeit, die Peter Anselmann besonders am Herzen liegen „In diesem Zusammenhang kommt den Vereinen eine herausragende Rolle zu. Ich selbst engagiere mich im Vorstand des TC Blau-Weiß Leimen, habe die Homepage entworfen und pflege und aktualisiere deren Inhalte“.
Die schönsten Wochen des Jahres verbringt Peter Anselmann mit seiner Frau Martina auf dem Campingplatz in Süditalien. Hier findet er Zeit zum Lesen, Kraft tanken und Entspannen. Schade, dass dort zwischen Küste und Zitronenbäumen kein Klavier steht.

Claudia Neininger-Röth

Claudia Neininger-Röth,
Für eine gute Familien- und Bildungspolitik zu brennen, um andere zu entfachen, dafür steht Claudia Neininger-Röth. Sie setzt sich für die Belange von Familien, Kindern und Senioren ein und vernetze die Ressourcen der Stadt auch generationenübergreifend. Themen die ihr schon von Berufswegen vertraut und auf den Leib geschneidert sind. Bildungspolitik ist vielschichtig und besonders in Leimen, sieht sie nicht nur in diesem Bereich - noch viel Potential. Dies ist aber nur möglich, mit einer effizienten und modernen Ausrichtung der Strukturen innerhalb der Verwaltung und einer gut etablierten und erfolgreicher Wirtschaftspolitik. Es ist mir wichtig mit allen Fraktionen im Gemeinderat im Gespräch zu sein. Ich möchte miteinander Vielfalt Leben und Quartiersentwicklung vorantreiben.“ sind ihre Leitsätze.

01709011869

Nathalie Müller

Nathalie Müller, *1972, Dipl. Ing für Oenologie, verheiratet, 2 Kinder

Nathalie Müller ist vor mittlerweile 27 Jahren der Liebe wegen nach Leimen gekommen. Im Studium an der Hochschule Geisenheim lernte die Oenologin und ausgebildete Redakteurin ihren Mann kennen. Seitdem engagiert sie sich beruflich für die Weine des Familienbetriebs und den naturnahen Weinbau in Leimen. Zu ihren Hauptaufgaben als Unternehmerin gehören vor allem die Öffentlichkeitsarbeit und die Organisation von Veranstaltungen, besonders am Herzen liegt ihr der persönliche Kontakt zu den Kunden. Wenn Nathalie Müller nicht in Sachen Wein unterwegs ist, engagiert sie sich im Finanzausschuss der evangelischen Kirche in Baden, ist Mitglied im Vergabeausschuss für Gewaltopfer des Diakonischen Werks und stellvertretende Landeskirchenrätin. In Leimen arbeitet Nathalie Müller ehrenamtlich im Lions Club, bei Leimen Aktiv, im Sozialverein, im Netzwerk für Ausbildung und Arbeit und im Kulturnetzwerk Leimen mit. „Wir haben so viele Talente und Potentiale in unserer Stadt. Es gilt diese klug zu vernetzen und die Menschen in die Entwicklungen unserer Stadt ein zu beziehen“. Zum Ausgleich für ihren oft turbulenten Alltag genießt sie die Zeit mit ihren Tieren und in ihrem Garten. Sie liest leidenschaftlich gerne Krimis und hört klassische Musik (am liebsten Bach). Das Schönste für Nathalie Müller ist das gemeinsame Kochen mit der Familie „Unsere Kinder und die Senioren in unsere Familie schärfen meinen Blick für andere Perspektiven. Bei uns wird viel diskutiert und hinterfragt“.

Nathalie.Mueller@weingut-adam-mueller.de

Julia Niemzik

Julia Niemzik, Jahrgang 2000, ist ein echtes Leimener Mädel, deren Familie bereits seit Generationen in unserer Stadt verwurzelt ist. Insofern ist es nicht weiter verwunderlich, dass ihr das Wohl unserer Gemeinde und deren Einwohner am Herzen liegt und sie sich hierfür engagieren möchte.

Julia besuchte in Leimen sowohl den Kindergarten als auch die Grundschule und im Anschluss das Gymnasium Englisches Institut in Heidelberg, welches sie im Jahr 2018 erfolgreich mit dem Abitur abschloss. Zurzeit studiert Julia an der Universität in Mannheim Volkswirtschaftslehre, zum Wintersemester dieses Jahres wird sie jedoch an die Universität Heidelberg wechseln, um sich dort, neben dem weiteren Studium der Volkswirtschaftslehre, zusätzlich ihrer großen Leidenschaft, dem Studium der Politikwissenschaft, zu widmen.

In ihrer Freizeit macht sie gerne Sport, wie Basketball, Tennis, Feldhockey, Mountainbike, Fußball und Skifahren und sie ist begeisterter Anhänger der Mannheimer Adler. Werte, auch und vor allem die traditionellen, sind ihr wichtig. Sie ist in einem Dreigenerationenhaus einschließlich Oma und Opa aufgewachsen, aus dem sie so schnell auch nicht weg möchte. Dies erklärt, woher Julia ihre ausgeprägte soziale Ader hat.

j.niemzik@ gmail.com

Kai Uwe Brümmer

Kai Uwe Brümmer *1980 verheiratet Diplom-Wirtschaftsinformatiker (DH)
Kai Brümmer lebt bereits seit dem Vorschulalter (Mitte der 80er Jahre) in Leimen. Hier ist er aufgrund seiner vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten bekannt wie ein bunter Hund. Er engagiert sich als Führungskraft, Ausbilder und PR-Beauftragter bei der Feuerwehr Leimen, er ist stellvertretender Vorsitzender, Gruppenführer und PR-Beauftragter beim DRK Leimen. Außerdem ist er in leitender Funktion beim Bevölkerungsschutz im Rhein-Neckar-Kreis sowie Ausbilder und Referent für Information und Kommunikation bei der DLRG Rhein-Neckar und Vorstandsmitglied für Öffentlichkeitsarbeit bei der DLRG Leimen. Nach seinem dualen Studium zum Diplom-Wirtschaftsinformatiker und langjähriger Beschäftigung bei einem Mannheimer Softwareunternehmen arbeitet Kai bei der Polizei Mannheim als Bereichsverantwortlicher für Informationstechnologie. Sein Leitsatz „Genieße das Leben und hilf denen, die dies nicht können“ lebt er in allen seinen Haupt- und Ehrenämtern mit Leib und Seele. Wenn ihm seine vielen Aktivitäten Zeit lassen, liebt er es mit seiner Frau zu Wandern und zu Reisen und den Freundeskreis zu pflegen. „Mir ist es wichtig einen Beitrag zum Gemeinwohl leisten, das geht nur mit einer positiven Grundeinstellung dem Leben und den Menschen gegenüber“.

wahl.2019@kai-bruemmer.de

Eva Neuschäfer

Eva Neuschäfer *1970, Diplom-Finanzwirtin, verheiratet, drei Kinder

Eva Neuschäfer ist Diplom-Finanzwirtin und wohnt seit 19 Jahren in Leimen. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder zwischen 17 und 21 Jahren. Viele kennen sie als Verwaltungsleiterin der Leimener Musikschule, in der sie sich seit vielen Jahren engagiert für die musikalische Ausbildung der Leimener Kinder auf hohem Niveau einsetzt. Eva ist die stellvertretende Vorsitzende von „Leimen ist bunt“ und Vorstandsmitglied im Kulturnetzwerk Leimen. In der katholischen Kirchengemeinde arbeitet sie schon viele Jahre im Gemeindeteam und leitet die Gesangsgruppe Cantiamo. „Es war mir immer schon wichtig, mich in Leimen zu engagieren – dies möchte ich künftig auch gerne mit vollem Einsatz für die Leimener Bürgerinnen und Bürger im Gemeinderat tun“ ist ihre Devise. Ihre Kompetenzen reichen vom Haushalt über Bildungs- und Kulturthemen bis zur Integration

Werner Lindner

Stadtrat Werner Lindner – Ein Urgestein mit Technik im Blut

Als Werner Lindner 1953 mit seiner Familie nach Leimen kam, war er noch im Kindergartenalter. Die Entwicklungen in unserer Stadt hat er als Bürger und politisch interessierter Mensch verfolgt und miterlebt, auch wenn er sich beruflich doch ganz unabhängig und zielstrebig anderweitig weiterentwickelte. So studierte Lindner nach dem Abitur Nachrichtentechnik an der Ingenieurschule in Dieburg. Als anschließender Praktikant des Fernmeldeamtes Heidelberg konnte er an bundesweiten Seminaren teilnehmen und sich weiterbilden. So gerüstet betreute Werner Lindner im gehobenen Dienst den Geschäftskundebereich der Deutschen Post in Heidelberg. Als 1990 aus der telekommunikativen Sparte der Post die Telekom AG wurde, erlebte und begleitete Werner Linder den kompletten Umbau aller Arbeitsprozesse. „Qualitätsmanagement, Service, Vertretungsregelung das waren die Begriffe die in den frühen 90ern das neue Denken bestimmten“, erzählt Werner Lindner.
Politisch war der CDU Stadtrat bis zur Wende JU-Vorsitzender, danach Ortsverbandsvorsitzender in Leimen, sowie Vorstandmitglied im Stadtverband und auch Gemeinderat. Seit der Beruf ihm mehr Zeit dazu lässt ist Werner Linder durchgehend Mitglied der CDU-Fraktion im Leimener Stadtrat – und das sind im kommenden Jahr 10 Jahre. „Die Umbauprozesse, die ich während meines beruflichen Werdegangs kennengelernt habe, helfen mir natürlich auch als Gemeinderat. Ich frage mich schon, wo man Arbeitsabläufe optimieren und Kundenfreundlicher agieren könnte. Das gilt für öffentliche Verwaltungen genauso wie für die freie Wirtschaft“, ist sich Werner Lindner sicher.
Der Ingenieur Linder ist gleichzeitig der verkehrs- und energiepolitscher Sprecher der Fraktion. Und wer einen solch fundierten Background hat, dem ist es wichtig ideologiefrei bei den Fakten zu bleiben und lösungsorientiert zu entscheiden. Neue Techniken setzt er gerne zum Wohle aller ein, wenn sie technisch und finanziell Sinn machen und zu einer Verbesserung der Situation führen. Was Wirkungsgrade und Kosten-Nutzen-Analysen angehen macht ihm dabei so schnell niemand etwas vor.
Wenn Werner Lindner nicht im Namen der Stadt, sondern ganz privat unterwegs ist, dann erkundet er mit seiner Frau gerne Deutschland von Norden nach Süden. Am liebsten hat er dann ein Fahrrad unter sich, weil man von da aus viel mehr erleben und wahrnehmen kann. Wenn es regnet, ist Werner Lindner gerne ein Bücherwurm. Weit gefehlt wer denkt er würde sich dabei in die seichten Gewässer der Belletristik begeben „Ich lese am liebsten Fachliteratur – politische oder wirtschaftswissenschaftliche“ lacht Werner Lindner. Gut so, denn die nächste Stadtratssitzung kommt bestimmt und Werner Lindner bleibt am Ball.

Sandra Dittrich

Sandra Dittrich, *1972, Dipl. Betriebswirtin, Dipl. Gestion ECCIP Paris, 2 Kinder, getrennt lebend

Sandra Dittrich ist seit 2009 in St. Ilgen zu Hause und bringt sich seitdem aktiv in das gesellschaftliche Leben unserer Stadt ein. Durch ihr langjähriges politisches Engagement in der CDU, u. a. als Vorstandsmitglied der CDU Leimen/St. Ilgen, ihre ehrenamtliche Tätigkeit als Kassenwart des TV Germania St. Ilgen und die Mitarbeit in der Vorstandschaft des Partnerschaftsvereins St. Ilgen –Tigy, wo ihr vor allem die Jugendarbeit und der interkulturelle Austausch besonders am Herzen liegen, sind ihr die Belange der Vereine im kommunalen Bereich sehr vertraut. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Heidelberg hat Sandra Dittrich nebenberuflich eine Dozentenstelle für Finanzverwaltung des Europäischen Sozialfonds in Stuttgart inne. Vor ihrer Tätigkeit beim BAMF sammelte sie langjährige Verwaltungserfahrung bei Allianz Leben und der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e.V., in den Bereichen Kostencontrolling, Personal und Finanzierung.
Ihre Freizeit genießt sie am liebsten gesellig mit ihrer Familie und Freunden, findet Erholung bei Spaziergängen mit ihrem Hund Bonnie, beim Joggen und Schwimmen.
Ihre Erfahrungen aus der langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit sowie ihr berufliches Wissen möchte sie zum Wohle unserer Stadt in den Gemeinderat einbringen. "Die Zukunft für Leimen aktiv mitgestalten" ist ihr Anliegen und Motto gleichermaßen.

Horst Hellinger

Horst Hellinger, *1956, Betriebswirt d. Handwerks, 3 Kinder, 1 Enkel
Horst Hellinger kennt die Gremienarbeit in Leimen wie kaum ein anderer. Als langjähriger Stadtrat und Kirchenältester der ev. Kirchengemeinde ist der Diskurs, das Vertreten unterschiedlicher Standpunkte und das Ringen um Lösungen für ihn wichtig und selbstverständlich. Im eigenen Unternehmen lebte Horst Hellinger Verantwortung und Innovationsfreude. Seine drei Kinder zeigen ihm bis heute die Perspektive junger Menschen auf, während seine über 90-jährige Mutter ihn an den Bedürfnissen und Lebenswelten der Senioren teilhaben lässt. So ist es nicht verwunderlich das Horst Hellinger das Thema Familienpolitik ein wichtiges Anliegen ist. Er fragt nach den Schwachen in unserer Gesellschaft und plädiert für ein vernunftorientiertes, politisches Handeln.

Inge Kolb

Inge Kolb, 1956, Pfarramtssekretärin ev. Kirchengemeinde in Leimen, 2 erwachsene Kinder

Inge Kolb und ihre Familie sind seit Generationen in Leimen verwurzelt. Die gelernte Bankkauffrau und Bankfachwirtin leitete nach ihrer Ausbildung lange Jahre das Eisenwarengeschäft Ihrer Eltern. Nach der Geschäftsübergabe begann Inge Kolb 2008 als Pfarramtssekretärin bei der ev. Kirchengemeinde in Leimen Mitte. Dort ist Sie heute Ansprechpartner für Menschen mit unterschiedlichsten Fragen und nicht mehr weg zu denken. Ihr politisches Engagement beschreibt Inge Kolb so: „Ich habe mich entschlossen zu kandidieren, weil ich gerne in Leimen lebe. Leimen wird meiner Meinung nach zu oft schlechtgeredet“. Dass sie lieber anpackt als zu kritisieren, sieht man an ihrem ehrenamtlichen Engagement. Seit 1993 ist sie Vorstandsmitglied im GV Liedertafel, seit 2006 Frauenchorreferentin. Inge Kolb ist ein durch und durch offener Mensch, sie denkt immer positiv und steht bei aller Toleranz fest zu ihrer Meinung und ihren Werten. Vorurteile sind ihr fremd und sie begegnet allen Menschen mit Höflichkeit und Respekt.

Dirk Kettenmann

Dirk Kettenmann, *1964, Dipl. Wirtschaftsingenieur, verheiratet, 2 Kinder
Dirk Kettenmann ist ein echter Leimener Vereinsmensch. Der … verbrachte abgesehen von wenigen Jahren während des Studiums sein ganzes Leben in unserer Stadt. Er ist seit mehr als 40 Jahren Mitglied im GV Liedertafel, spielte lange Basketball bei der KuSG, agiert als Vorstandsmitglied aktiv für den TV Germania und pflegt die Partnerschaft mit den Freunden aus Tigy. „Gemeinwesen, Infrastruktur und Orte die Identität für Leimen als Gemeinschaft schaffen sind meine Themen“ so Dirk Kettenmann. „Die Leute sollen hier nicht nur wohnen, sondern leben“! Eine tragende Rolle spielen für Dirk Kettenmann in diesem Zusammenhang die Vereine. Hier finden Neubürger Anschluss, hier wurde auch Dirk Kettenmann zu dem bekennenden Teamplayer der er heute ist. Der Erfolg gibt seiner Arbeit dabei Recht, hatte der TV Germania vor 15 Jahren noch etwa 600 Mitglieder, so sind es heute über 1000. Die Zusammenarbeit mit seiner Frau empfindet er dabei als große Bereicherung. Wenn Dirk Kettenmann ausspannen und Energie tanken möchte setzt er sich an sein Schlagzeug. Hier hat er die besten Ideen, um den nächsten großen Schritt nach vorne zu wagen.

Gabriele Appel

Gabriele Appel *1966 verheiratet, 2 Kinder Dipl. Betriebswirtin

Gabriele Appel ist eine von Leimens Vollblutunternehmerinnen. Nach dem BWL-Studium an der Berufsakademie Karlsruhe 1988, begann die diplomierte Betriebswirt (BA) als geschäftsführende Gesellschafterin bei der Firma APPEL GmbH Haustechnik in Leimen zu arbeiten. Parallel zum Beruf gründete sie eine Familie, die beiden Söhne sind heute erwachsen. Vor 23 Jahren trat Gabriele Appel in die Leimener CDU ein und war bereits von 2004-2009 Mitglied der CDU-Fraktion im Leimener Gemeinderat. Die kommunalpolitische Erfahrung aus dieser Zeit, gepaart mit den Kenntnissen in Finanz- und Betriebswirtschaft möchte Sie nun zum Wohle Leimens einbringen. Das Motto: „Es gibt nichts Gutes. Außer man tut es“ von Erich Kästner ist dabei ihre persönliche Maxime. So engagiert sie sich als Beirätin für die Sparte Handwerk bei Leimen Aktiv und kann ihre reiche Erfahrung aus vielen Berufsjahren einbringen. In ihrer knappen Freizeit ist Gabriele Appel aktive Sportschützin und widmet sich dem Hundesport. Zum Abschalten und Energie tanken unternimmt sie gerne ausgedehnte Spaziergänge mit Ihrem Labrador.

gabriele@appel-leimen.de

Alexander Dome

Alexander Dome, *1957, Selbstständig, verheiratet, 2 Kinder
Seit fast drei Jahrzehnten lebt Alexander Dome in St. Ilgen. Hier hat er seine Heimat gefunden, hier sind seine Kinder groß geworden. Bürgerschaftliches Engagement ist für ihn keine Frage, sondern eine Selbstverständlichkeit. „Ich bin kein Mensch für die Theorie, gib mir eine Aufgabe und ich setze sie um“, ist sein Lebensmotto. Die große Aufgabe der er sich im Privaten gestellt hat ist die Integration seiner und der folgenden Generationen in unsere Gesellschaft. Sport, gemeinsames arbeiten und wirtschaften und kulturelles Miteinander sind für Alexander Dome wichtige Knotenpunkte für ein gutes bürgerschaftliches Miteinander. „Wenn Menschen mit einander Sport machen oder musizieren, dann kommen sie auch zusammen und lernen einander kennen und schätzen“ ist er sich sicher. Alexander Dome ist damit ein Vorreiter und Mutmacher für die kommenden großen Aufgaben der Integration.

Raphael Skuza

Raphael Skuza, *1996, Student, ledig

Raphael Skuza ist Student an der Universität Heidelberg. Dort studiert er Physik im Fachbereich Master of Science. Er ist Vorstandsmitglied des CDU-Ortsverbandes St. Ilgen. Für Raphael Skuza ist es wichtig, all sein Engagement in respektvollem Umgang mit seinen Mitmenschen zu gestalten. Außerdem befasst er sich mit dem Thema Chancengleichheit für Kinder, auch unter dem Aspekt der Inklusion. Wichtig ist ihm den Zusammenhalt in einer auseinanderdriftenden Gesellschaft zu stärken. Sein Lebensmotto stamm von keinem geringeren als William Shakespeare: "Eine Berührung der Natur macht die ganze Welt verwandt". Wenn Raphael nicht politisch oder im Namen der Wissenschaft unterwegs ist betreibt er Kampfsport, fährt Snowboard, schreibt Gedichte oder zeichnet.

Christian Hans

Im schönen Monat Mai im Jahre 1977 erblickte ich das Licht der Welt in Heidelberg. Ich stamme aus einem Unternehmerhaushalt und habe früh gelernt, dass man für persönlichen Erfolg selbst aktiv werden muss. Meine Großeltern und mein Vater waren mir immer ein Vorbild für hartes, selbständiges Arbeiten mit allen Hochs und Tiefs, die damit verbunden sind.
Schon früh fühlte ich mich im kaufmännischen wohl. Kontakte mit anderen Menschen zu knüpfen viel mir immer leicht, weshalb ich eine Ausbildung zum Kaufmann begonnen und erfolgreich abgeschlossen habe. In den darauffolgenden Jahren konnte ich wertvolle Erfahrungen im Ein- und Verkauf sammel. Bis heute eine wichtige Basis meiner Arbeit. 2005 konnte ich mich zusätzlich handwerklich im Glaserhandwerk als Fahrzeugglaser qualifizieren.
Im Jahre 2011 entschloss ich mich, eine Autoglaserei in Leimen zu eröffnen. Der Empfang durch die Leimener war offen und herzlich, die Interessenten standen bereits vor der Tür, als ich noch nicht mal meine Werkzeuge eingeräumt hatte. Das war ein toller Start den mir die Leimener Bürger beschert haben. Ich denke oft daran zurück.
2013 konnte ich mit meiner lieben Frau ein wunderschönes Reihenhaus erstehen. Mit dem Kauf hat sich unser Lebensmittelpunkt endgültig nach Leimen verlagert. Dank unserer lieben Nachbarn war es uns möglich schnell Fuß zu fassen und neue, tolle Freundschaften zu knüpfen. Danke an euch.
Im Jahre 2016 konnte meine Frau und ich unser größtes Glück empfangen. Unsere Tochter wurde geboren. Im Jahre 2017 eröffnet ich einen weiteren Autoglas Betrieb in Heidelberg – Rohrbach.
In meiner Freizeit steht meine Familie an erster Stelle. Gerne fahren wir mit den Rädern durch die wunderschöne Landschaft bis an den Rhein. Wenn es uns besonders gut gefällt halten wir auch gerne mal für ein Picknick am Wegesrand an und lassen es uns gut gehen.

Sophie Dittrich

Sophie Dittrich, *2001, Abiturientin, ledig
Sophie Dittrich ist die jüngste Kandidatin auf unserer Kommunalwahlliste. Während sie sich auf die Abiturprüfungen vorbereitet ist, bestreitet sie einen Kommunalwahlkampf und kümmert sich um ihre Ehrenämter. Sie war Schülersprecherin des FEG Sandhausen, sie arbeitet ehrenamtlich beim DRK und spielt Tennis. „Mir ist es wichtig auch die Jugend in politische Entscheidungsprozesse ein zu beziehen“ erzählt Sophie. Unpolitische Gleichgültigkeit ist für sie nicht denkbar. Das einbeziehen junger Menschen in zukunftsweisende Entscheidungsprozesse und die attraktive Gestaltung unserer Stadt auch für junge Leute sind ihr eine Herzensangelegenheit. Dabei sieht sie die Zusammenhänge nicht nur aus einer Perspektive: „Ein gutes Zusammenleben der Generationen, ist eine wichtige Basis für mehr Lebensqualität“ ist sich Sophie Dittrich sicher.

Dr. Sebastian Westrup

Wer mit Sebastian Westrup ins Gespräch kommt, muss schlagfertig und hellwach sein. Der 42-jährige Umwelt- und Geochemiker geht mit großer Offenheit und Neugierde auf Menschen zu und hat viel Spaß am Meinungsaustausch auf Augenhöhe.
Nach der Fachhochschulreife hat er an der Hochschule Mannheim Biotechnologie studiert und anschließend seine Promotion an der Universität Heidelberg absolviert. Zeitgleich arbeitete er als Prozessingenieur in der Kläranlage Wiesloch und kam so mit dem Thema Trinkwasserversorgung und Abwasserreinigung in Kontakt. Im Anschluss an die Promotion war Sebastian Westrup im Bereich Marketing und Vertrieb auf internationaler Ebene für marktführende Analysegeräte Hersteller tätig. Dass er bei seiner zugewandten Art gerade das Thema Kundenunterstützung und Kontakte auf der täglichen Agenda hatte, wundert nicht. Heute arbeitet er selbstständig als Consultant im Bereich Wasserversorgung und Abwasserreinigung für Unternehmen aber auch für kommunale Anbieter.
Leimen ist der Ort den Sebastian Westrup mit seiner Kindheit in Verbindung bringt. „Ich bin vertraut mit der Gegend. Irgendwann im Leben eines Global Players habe ich gespürt, wie wichtig mir dieser Fixpunkt ist“, berichtet er nachdenklich. Die Entwicklung unserer Stadt liegt dem Leimener am Herzen. Die Fähigkeiten und Talente die er in seiner beruflichen Laufbahn erlernen und kultivieren konnte bringt er nun mit, um seine Heimatstadt weiter zu entwickeln. „Mein Credo ist, Erst mal schauen was man mit Bordmitteln reparieren kann, bevor das Auto in die Werkstatt muss, dieses Bild kann man sicher gut adaptieren“ lacht er verschmitzt.
Ein großes Anliegen ist auch das Thema Kommunikation, „Das Zuhören und das stellen der richtigen Fragen, können oft viel Druck aus dem Kessel nehmen.“ ist er überzeugt.
Als Vater eines elfjährigen Sohnes liebt Sebastian Westrup das spontane Abenteuer. Er fährt viel Fahrrad, schwimmt und zeltet gerne mit der Familie. Seine allerliebste Freizeitbeschäftigung: „Menschen beobachten - dabei lernt man am meisten!“

Hermann Reis

Hermann Reis *1966 Transportunternehmer, getrennt Lebend, 1 Kind

Hermann Reis ist ein echter St, Ilgener, hier besuchte er die Grundschule und machte seinen Abschluss an der Geschwister Scholl Schule. Im Anschluss absolvierte Herman Reis eine Lehre bei Heidelberger Druckmaschinen als Maschinenschlosser. Nach der Lehre 1981 wurde der fleißige und ambitionierte junge Mann gerne übernommen und blieb bis 1991 im Unternehmen. Arbeiten im Team war für ihn, der mit vielen Geschwistern aufgewachsen war kein Problem. Nachdem er viele Stationen in der Fertigung durchlaufen und durchdrungen hatte, suchte Hermann Reis schließlich nach einer neuen Herausforderung. „Jeden Tag dieselbe Rutiene, das bin ich nicht. Ich muss selbst anpacken und etwas bewegen“ ist ein beispielhafter Satz für diesen energiegeladenen Macher. 1991 machte er sich schließlich mit seiner Spedition Hermann-Reis-Transporte selbstständig. 1999 folgte die Umfirmierung in HR-Transporte GmbH mit Sitz in Stilgen. Politisch engagiert sich Hermann Reis wie geschäftlich zupackend und dynamisch, er will etwas bewegen, Stillstand ist mit ihm nicht zu machen. Kraft tankt das St. Ilgener CDU Mitglied beim Ski fahren, Joggen und Schwimmen. Für sein Leben gerne feiert er Feste und genießt das Leben.